Gesund und sicher durch Thailand - 5 reisemedizinische Tipps für den Urlaub!

Thailand gehört zu den beliebtesten Reisezielen Südostasiens - es begeistert mit eindrucksvollen Tempeln, exotischem Streetfood, lebendigen Metropolen und paradiesischen Stränden. Damit dein Aufenthalt im Land des Lächelns unbeschwert bleibt, lohnt sich ein Blick auf einige wichtige Gesundheits- und Sicherheitstipps. 5 praktische Empfehlungen, wie du gesund und sicher durch Thailand reist!

1. Tipp: Setze immer auf sauberes Wasser!

Ob beim Erkunden lebhafter Städte oder Relaxen am Strand – auf die richtige Wasserhygiene solltest du in Thailand besonders achten. Leitungswasser ist dort grundsätzlich nicht zum Trinken geeignet, da es häufig mit Keimen und Bakterien belastet sein kann. Schon kleine Mengen davon, die für Einheimische meist unproblematisch sind, können bei Reisenden zu Durchfall und anderen Beschwerden führen.

2. Tipp: Vor Tropenkrankheiten richtig schützen!

Wer eine Reise in die Tropen plant, sollte sich unbedingt mit seinem Impfschutz auseinandersetzen und idealerweise 3 Monate vor der Abreise einen reisemedizischen Beratungstermin für notwendige Impfungen vereinbaren. Für eine Thailand-Reise empfiehlt das Auswärtige Amt

  • bei kurzen Besuchen in den touristischen Städten eine Impfung gegen Hepatitis A.
  • bei längeren Aufenthalten abseits der Touristenpfade zusätzlich eine Impfung gegen Hepatitis B, Typhus, Tollwut, Japanische Enzephalitis und neu auch gegen Dengue und Chikungunya in Erwägung zu ziehen.

Kein Mückenstich, kein Risiko - zusätzliche Schutzmaßnahmen gegen Moskitos:

Gerade Viruserkrankungen wie das Chikungunya- oder Dengue-Fieber, die über tagaktive Stechmücken übertragen werden, kommen in Thailand sehr häufig vor und können ernsthafte gesundheitliche Risiken darstellen. Es gilt also generell auf einen konsquenten Mückenschutz zu achten, um diese Risiken wirksam in Grenzen zu halten.

Malaria-Prophylaxe in Thailand? Die Ansteckung ist sehr gering:

Das Risiko, in Thailand an Malaria zu erkranken, ist sehr gering. Als malariafrei gelten die zentralen Landesteile im Norden, die meisten der Thailand vorgelagerten Inseln, das höhere Gebirge sowie Großstädte und Touristikzentren. Daher reicht es aus, nur bei Reisen in die übrigen ländlichen Randgebiete eine Notfallmedikation (Stand-By) im Gepäck zu haben.

3. Tipp: Natur und Tiere mit Vorsicht entdecken!

Freilaufende Tiere im Urlaubsparadies wirken oft idyllisch und sind ein beliebtes Fotomotiv. Dabei wird leicht vergessen, dass Bisse oder Kratzverletzungen Krankheiten und virusbedingte Infektionen übertragen können. In Thailand können Begegnungen mit manchen Tieren durchaus gefährlich werden.

Vorsicht vor Quallen beim Baden am Strand - ihre Stiche können extrem schmerzhaft und gefährlich sein.

4. Tipp: Streetfood genießen, aber sicher!

Thailands Straßenküchen sind legendär und ein echtes Highlight für viele Reisende. Das Angebot ist riesig und reicht von gebratenen Nudeln über frisches Obst und Fruchtshakes bis zu frittierten Skorpionen. Wer Streetfood in Thailand probiert, bekommt authentisches Essen zu günstigen Preisen.

Doch Vorsicht ist geboten: Magen-Darm-Erkrankungen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen von Thailand-Touristen. Nach Angaben des CRM erkranken zwischen 20% und 50% aller Reisenden in tropischen Ländern an Reisedurchfall, unter anderem aufgrund von unzureichend gegarten Speisen.

Daher gilt beim Streetfood in Thailand besonders: Boil it, cook it, peel it or forget it!

Eine typische Garküche in Thailands Straßen.

5. Tipp: Mit guter Absicherung entspannt reisen!

Um die medizinische Versorgung muss man sich in Thailand grundsätzlich keine großen Sorgen machen. Vor allem in beliebten Touristengebieten ist die Auswahl an Kliniken und Praxen groß, und viele Krankenhäuser in Bangkok, Phuket oder Pattaya können in Ausstattung und Qualität gut mit deutschen Standards mithalten.

In ländlichen Regionen sieht es allerdings anders aus: Die medizinische Infrastruktur ist dort oft einfacher, Hygienestandards können schwanken und nicht überall gibt es Ärzte, die gut Englisch sprechen. Umso wichtiger ist ein verlässlicher Versicherungsschutz, damit du im Krankheitsfall schnell Hilfe bekommst.